Unser Produktportfolio

wir bieten Ihnen Einstreu- und Heizpellets

Einstreu

Die Firma NordLichtPellets hat sich im Bereich der Einstreu ausschließlich auf Dinkelspelzenpellets spezialisiert. Gründe hier für sind die hohe Saugfähigkeit, die hervorragende Geruchsbindung sowie die Kompostierbarkeit.
Die Einstreu ist hervorragend geeignet sowohl für die Landwirtschaft, als auch für den Heimtierbesitzer.

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Holzpellets

Neben der Einstreu vermarkten wir Holzpellets als Brennmaterial. Holzpellets haben den Vorteil gegenüber Heizöl oder Erdgas, dass sie erheblich günstiger sind. Ferner riecht Holz sehr angenehm und ist bei nachhaltiger Nutzung unerschöpflich. Holzpellets sichern regionale Arbeitsplätze und erzeugen eine große Wertschöpfung für Land und Region. Zudem ist der größte Vorteil die CO2 neutrale Gewinnung von Energie.

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Die Unternehmensgeschichte

Die Firma NordLichtPellets wurde am 01.04.2015 als familiengeführtes Unternehmen gegründet. Hintergrund war das Ziel, landwirtschaftliche Betriebe im Umfeld der Gemeinde Glandorf, mit einer hochwertigen Einstreu für die Geflügelwirtschaft aus Dinkelspelzen zu versorgen.

Dinkel (Triticum aestivum subsp. spelta) ist eine Getreideart und ein enger Verwandter des heutigen Weizens. Dinkel wird in jüngerer Zeit in Deutschland wieder verstärkt angebaut. Typische Anbaugebiete sind Baden-Württemberg, aber auch Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Im Unterschied zum Weizen ist das Dinkelkorn fest mit den Spelzen verwachsen. Die weitere Verarbeitung erfordert einen zusätzlichen Verarbeitungsschritt, damit das Korn von den Spelzen befreit, aber noch nicht zerkleinert wird. In modernen Getreidemühlen wird Dinkel mit Hilfe von Gummiwalzenschälern oder Vertikalschleifern entspelzt. Ein Geschenk der Natur und ein wichtiger Rohstoff, der schon seit Jahrtausenden vielseitig eingesetzt wird. Nach der Trennung von dem Spelz wird das Korn in Mühlen für die weitere Verarbeitung als Rohstoff von Brot- und Backwaren genutzt.

Der Spelz wiederum wird in einem Press- oder Pelletiervorgang unter Einsatz von Druck und dabei entstehender Hitze verarbeitet. Die Temperatur bei diesem Arbeitsschritt erreicht ca. 80-90 Grad und sorgt dafür, dass das jetzt entstandene Produkt sowohl hygienisch und preiswert ist, aber auch der Befall mit Salmonellen und Aspergillen auf ein Minimum reduziert wird.

Ursprung war eine Zusammenarbeit mit dem Dinkelhof Horstmann in Glandorf-Sudendorf. Hier wird schon seit längerem Dinkel für die Vermarktung an den Endverbraucher und für die Backwaren-Betriebe in der Region angebaut. Durch die stetig gestiegene Nachfrage nach dem Urgetreide Dinkel stieg die Anbaufläche auf dem Betrieb Horstmann von Jahr zu Jahr und damit auch der produzierte Dinkel und dessen Spelzen. In den Anfängen des Dinkelanbaus wurden die Spelzen als Dünger wieder den landwirtschaftllichen Flächen zugeführt. Später entschloss man sich, eine Heizungsanlage auf dem Betrieb zu installieren um damit das Betriebsleiterhaus, das Hofcafé und den dazugehörigen Saalbetrieb mit Wärme zu versorgen. Mittlerweile hat die Dinkelkproduktion eine Größe erreicht, die dafür sorgt, dass die anfallenden Spelzen nicht mehr ausschließlich über die Heizung verwertet werden können.

Im Winter 2014/2015 entschlossen sich der Betriebsleiter und ich, uns mit der Pelletierung der Dinkelspelzen zu befassen. Bei einer Rundreise durch Deutschland wurden mehrere Pelletieranlagen getestet, um so die bestmögliche Anlage zu finden. Seid dem Frühjahr 2015 werden Teile der anfallenden Spelzen nun pelletiert und mit großem Erfolg sowohl in der Hähnchenmast, als auch auf Betrieben mit Junghennenaufzucht und Legehennen eingesetzt. Vorteile der Dinkelspelzenpellets liegen in der extrem hohen Saugfähigkeit, dem angenehmen Geruch im Stall, der hervorragenden Streufähigkeit, vor allem aber in der positiven Beeinflussung auf die Fußballengesundheit, was auch vom Versuchszentrum der Landwirtschaft, Haus Düsse, bestätigt wurde. Nach anfänglichem Hauptaugenmerk auf Betriebe mit Hähnchenmast, sprechen auch Betriebsleiter mit Junghennenaufzucht sehr positiv über den Einsatz der Pellets in Ihren Ställen.

Die Pellets werden sowohl in Papier-Tüten zu 20 oder 25 Kg als auch in BigBags an die Landwirte geliefert. Je nach Stallgröße und Einstreumenge wird der Landwirt mit den entsprechend gefüllten BigBags versorgt. Hier kann jegliche Füllmenge bis hin zu 750 kg abgerufen werden.

Im Jahr 2015 wurden ca. 350 Tonnen Pellets von den Landwirten abgerufen. Diese Menge konnte im Jahr 2016 auf bereits 830 Tonnen gesteigert werden und schon das erste Quartal 2017 verspricht eine erneute Steigerung der vermarkteten Menge, da die Absatzmenge gegenüber dem ersten Quartal 2016 um 44% höher lag. Dies zeigt, dass sich Dinkelspelzenpellets einer immer größer werden Beliebtheit erfreuen und auch die Kundenzufriedenheit von derzeit ca. 94% unterstreicht dieses Ergebnis. Mittlerweile werden Dinkelspelzenpellets in Süddeutschland zugekauft, wo sich die Hauptanbaufläche des Dinkelanbaus in Deutschland befindet.

Im Frühjahr 2017 ist die Firma NordLichtPellets zusätzlich mit dem Vertrieb von Holzpellets gestartet.

Mit dem Kauf eines neuen LKW's, der erstmaligen Anbringung von Werbung, und durch die Auslieferungsfahrten zu den Landwirten, wurde vermehrt von Verbrauchern nachgefragt, ob es sich bei unseren Pellets um Heizmaterial handelt.

Da sich Dinkelspelzenpellets nur bedingt zur Wärmegewinnung einsetzen lassen, wurde das Firmen-Portfolio ausgeweitet, um auch hier dem Verbraucherwunsch nach hochwertigen Produkten gerecht zu werden.

Geliefert wird derzeit von der holländischen Grenze, dem nördlichen Landkreis Osnabrück bis ins Paderborner- und Delbrücker Land, sowie der Soester Börde und ins nördliche Ruhrgebiet.